Aufbruch in eine bessere Welt

Schon seit 50 Jahren engagieren sich die beiden kirchlichen Hilfswerke «Brot für alle» und «Fastenopfer» für eine bessere, gerechtere Welt. In diesem Jubiläumsjahr nehmen sie uns mit dem Fastenkalender, der diesem Pfarreiforum beiliegt, auf eine Reise mit.


Reisen in der Fastenzeit

Unter diesem Titel lädt der Kalender ein, in den 40 Tagen der Fastenzeit vor die Haustüre des gewohnten Lebens zu treten. Gemeinsam werden auf den einzelnen Seiten Frauen in den Projektländern besucht, in deren Lebenskoffer viel Not und Ungerechtigkeit, aber auch Mut, Tatkraft und Hoffnung auf eine bessere Zukunft stecken. Sie sind mit ihrem Engagement lebendige Beispiele für starke Frauen, die für eine gerechtere Welt eintreten. Ganz im Sinn der Ökumenischen Jubiläumskampagne, die unter dem Thema steht «Gemeinsam für starke Frauen – Gemeinsam für eine gerechte Welt.»
Es gehört zur wertvollen Grundlagenarbeit von «Fastenopfer» und «Brot für alle», dass die beiden Hilfswerke nicht nur Menschen in ihrem Engagement für ein nachhaltiges und gerechtes Leben in der weiten Welt unterstützen, sondern auch darüber berichten, was diese Menschen bewegt und wo gehandelt werden muss. Nur, wenn das Bewusstsein für ungerechtes und nicht nachhaltiges Handeln wächst, wird auch die Bereitschaft grösser, selber anders zu handeln und zum Wandel beizutragen. In diesem Sinn lädt der Fastenkalender nicht nur zum Reisen, sondern auch zum Ankommen ein.


Ankommen in der Fastenzeit

Wer aufbricht, muss Pausen machen. Darum inspirieren die zwischen die «Reiseberichte» geschobenen Seiten mit dem Titel «Ankommen» dazu, innezuhalten und die Zeit vor Ostern bewusst zu gestalten. Es wird eingeladen, in der Stille, bei sich selbst, in mutigem Handeln, in der Gemeinschaft und im Gleichgewicht anzukommen. Viele unserer Angebote und Gottesdienste möchten dies unterstützen, denn dieser Weg führt schliesslich in die Karwoche, in der wir eingeladen sind, in der Lebensgeschichte Jesu anzukommen, bei der Frauen ebenfalls mutig mitgehen und am Ende als erste erfahren, dass Gott mit der Auferweckung Jesu der Ungerechtigkeit eine unerwartete, aber umso ermutigendere Wende gibt.

Informationen aus erster Hand

Unsere Seelsorgeeinheit bekommt Besuch vom Fastenopfer. Frau Andrea Gisler wird in zwei Gottesdiensten von der Grundlagenarbeit des Fastenopfers berichten.
Es lohnt sich, Informationen aus erster Hand und so einen vertieften Einblick in die wertvolle Arbeit des Fastenopfers zu erhalten.

Sonntag, 31. März
Pfarrkirche Gommiswald um 9.00 Uhr
Pfarrkirche Schmerikon um 10.30 Uhr


«Brot zum Teilen»

Während der Fastenzeit verkaufen mehrere Hundert Bäckereien und Konditoreien das «Brot zum Teilen». Pro verkauftes Brot fliesst eine Spende von 50 Rappen an die Projekte und Programme von Fastenopfer in Afrika, Asien und Lateinamerika. In unserer Seelsorgeeinheit werden diese Spezialbrote in den Bäckereien Weber, Ernetschwil und Huber, Gommiswald verkauft.


Versöhnungs- und Meditationsweg laden zur Betrachtung ein

In der Pfarrkirche Gommiswald besteht die Möglichkeit, bis Freitag, 5. April einen Versöhnungsweg und in der Pfarrkirche Schmerikon bis Palmsonntag, 14. April einen Meditationsweg zu begehen.
Verschiedene Stationen nehmen das Thema des diesjährigen Hungertuches auf. Diese sollen Kindern wie auch Erwachsenen helfen, das Leben zu überdenken und sich so auf Ostern vorzubereiten.
Die beiden Wege können mithilfe eines Begleitheftes während den Kirchenöffnungszeiten von 8.00 bis ca. 19.00 Uhr individuell begangen werden.
Am Dienstag, 2. April von 19.00 bis 20.00 Uhr kann im Rahmen des Versöhnungsweges in der Pfarrkirche Gommiswald mit Pfarrer Michael Pfiffner ein Beicht- oder Versöhnungsgespräch geführt werden. Sinnvollerweise beginnt man den Versöhnungsweg dann ab ca. 18.30 Uhr.

bis Freitag, 5. April
während der Kirchenöffnungszeiten
Pfarrkirche Gommiswald

bis Palmsonntag, 14. April
während der Kirchenöffnungszeiten
Pfarrkirche Schmerikon

Beicht- und Versöhnungsgespräche

Dienstag, 2. April
19.00 bis 20.00 Uhr
Pfarrkirche Gommiswald


Rosenverkauf

An zahlreichen Orten in der Schweiz findet jährlich der Rosenverkauf statt. Freiwillige verkaufen Rosen für 5 Franken und informieren über die Arbeit von Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein.
An folgenden Orten werden solche Rosen in unserer Seelsorgeeinheit verkauft:

Freitag, 29. März
Ernetschwil: ab 18.00 Uhr an den Haustüren

Samstag, 30. März
Uznach: Städtli, Post, Frohsinn- Center und Linth-Park
Gommiswald: Bäckerei Huber


Spenden mit der App «Give a Rose»

Mit der App «Give a Rose» kann man eine Rose oder einen ganzen Rosenstrauss erwerben, mit einer Widmung versehen und teilen. «Give a Rose» ergänzt den Rosenverkauf auf der Strasse optimal: Wer eine Rose kauft, kann mit der App auch eine digitale Rose verschenken.
Wer keine Rose kaufen will, erhält mit der App die Möglichkeit, für eine symbolische Rose zu spenden. Der Erlös fliesst in das ökumenische Programm in Guatemala.
Ob am Stiel und duftend oder digital – jeder Verkauf bereitet gleich dreifach Freude: Erstens, weil der Erlös Projekten von Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein zugute kommt. Zweitens, weil Max Havelaar-Rosen verkauft werden. Die Marke zeichnet mit ihrem Gütesiegel fair produzierte und gehandelte Produkte aus. Drittens, weil jede verschenkte Rose die Empfängerin oder den Empfänger glücklich macht.


Kein Ende – vielmehr eine Wende

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?

Die Ostererzählungen in den Evangelien beginnen alle ganz unösterlich: Die Frauen gehen voller Schmerz und Trauer zum Grab, wo sie «Schrecken und Entsetzen» (Mk 16,8) packt. Auch die Emmausjünger fliehen resigniert und enttäuscht aus Jerusalem, während sich die anderen aus Angst in einem Saal einschliessen. Alles scheint im Tod Jesu zu enden. Nach dem Karfreitag herrscht abgrundtiefe Enttäuschung, ja Verzweiflung.

Ende und aus – könnte man meinen

Es wäre durchaus verständlich, dass die Jesusbewegung mit Jesu Tod am Kreuz ebenfalls sangund klanglos untergegangen wäre. Doch wir feiern heute noch Ostern. Die Geschichte damals nahm eine unerwartete Wende und es kam ganz anders. Im Johannesevangelium wird diese grosse und eindrückliche Wende am Beispiel von Maria aus Magdala deutlich, die am ersten Tag der Woche, als es noch dunkel war, zum Grab kommt und sieht, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Auch sie erschrickt und ruft die Jünger, die das Grab begutachten. Dann heisst es: «Maria aber
stand draussen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weissen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füsse des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: ‹Frau, warum weinst du?› Sie antwortete ihnen: ‹Man hat meinen Herrn weggenommen und ich weiss nicht, wohin man ihn gelegt hat.› Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war.» (Joh 20,11 ff.) Als er sie mit dem Namen anspricht, erkennt sie ihn.

 

Maria wird Teil der Wende

Maria weint und betet zunächst. Sie klagt den Engeln, die ihr trotz Trauer und Angst nahe sind, ihr Leid. Und dann kommt die unerwartete Wende. Maria wendet sich vom Grab ab. Dadurch kann es zur erlösenden Begegnung mit dem Auferstandenen kommen. Was auch immer geschehen sein mag, die Geschichte hält fest, dass Maria sich wendet und dadurch Entscheidendes passiert. Maria eröffnet und erschliesst sich der österliche Glaube, dass der Tod nicht das Ende,
sondern eine Wende bedeutet. Es kommt zur «Osterwende»: der Schrecken wendet sich zur Freude, die Trauer zum Jubel, das Grabesdunkel zum Licht des Auferstandenen. Lassen auch Sie sich von der Wende ergreifen und lesen Sie den Text im Bild nicht nur von oben nach unten, sondern auch umgekehrt, in der Bewegung von der Erde zum Himmel.

 


Seniorenferien im Kleinwalsertal (A)

Das Ferienangebot richtet sich an Personen im Pensionsalter vorrangig aus unserer Seelsorgeeinheit. Gäste aus anderen Regionen oder Konfessionen sind aber ebenfalls willkommen. Die Teilnehmenden sollten den Alltag selbständig bewältigen können. Eine pflegerische Betreuung kann nicht angeboten werden. Die Unternehmungen werden den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Teilnehmenden angepasst.
Das Kleinwalsertal gehört zum Vorarlberg, es ist durch die Berge so abgeschlossen, dass es nur von Deutschland her erreichbar ist. Das macht es zu einer ganz besonderen Ferienregion, als Wandergebiet im Sommer und als Skigebiet im Winter.


Das Hotel

Das Sport- und Familienhotel in Riezlern befindet sich an schönster Lage etwas unterhalb des Dorfes und verfügt über ein schönes Hallenbad.
Anreise: Montag, 2. September ab 9.00 Uhr
Rückkehr: Samstag, 7. September um ca. 16.00 Uhr
Preise pro Person: Im Doppelzimmer Fr. 600.–, im Einzelzimmer Fr. 700.–
Anmeldung und weitere Auskünfte Katholisches Pfarramt Schmerikon, Bruno Jud,Telefon  055 282 11 84.
Prospekte und Anmeldeformulare liegen in den Pfarrkirchen der Seelsorgeeinheit auf.


Erstkommunion 2019 – Freundschaft

Bekommt man eine Freundschaftsanfrage, erscheint auf dem Handy- oder Computerbildschirm das entsprechende Symbol. Wer die Anfrage mit einem Mausklick annimmt, hat schon wieder einen Freund dazugewonnen. Doch ist das dann wirklich ein richtiger Freund? – wohl in den seltensten Fällen.
Was bedeutet Freundschaft? Wer ist ein wahrer Freund? Welche Eigenschaften sollte ein echter Freund/eine echte Freundin haben?


Jeder Mensch braucht Freunde; Menschen, die in jeder Situation für uns da sind. Die Sehnsucht nach Gemeinschaft und Freundschaft ist eine Ursehnsucht von uns Menschen. Dabei ist es oft schwierig zu unterscheiden, wer ein echter Freund ist und wer nur so tut als ob. In Krisensituationen trennt sich dann meist die Spreu vom Weizen. Dabei werden wir manchmal von angeblichen Freunden verletzt. Gleichzeitig entpuppt sich vielleicht jemand, von dem wir es überhaupt nicht erwartet hätten, als wahrer Freund.
Für die Erstkommunion 2019 haben wir das Motto «Freundschaft» gewählt. Besonders bei Kindern ist Freundschaft ein wichtiges Thema. Wer ist mit wem befreundet? Mit wem ist es immer besonders lustig? Wer kennt die besten Spiele und die lustigsten Streiche? Aber auch: wer ist ausserhalb der Familie für mich da? Wer hat ein offenes Ohr für mich? Wer kann mir helfen? Mich beraten und trösten?


Manche Sandkastenfreundschaften halten ein Leben lang. Andere lösen sich mit der Zeit automatisch auf. Wieder andere finden durch einen Streit ein abruptes Ende. Besonders schön ist es, wenn nach jahrelanger Funkstille die Freundschaft wieder aufkeimt. Doch allen Freundschaften ist gemeinsam, dass sie uns prägen und ihre Spuren in unseren Herzen hinterlassen.
Auch Jesus möchte uns prägen und seine Spuren in unseren Herzen hinterlassen. Er möchte uns unser Leben lang als treuer Freund begleiten. In der Taufe wurde in uns diese Freundschaft grundgelegt. Im Heiligen Brot kommt Jesus nun auf besondere Weise zu unseren Erstkommunionkindern. Das Heilige Brot ist Zeichen seiner Gegenwart, seiner Liebe und seiner immerwährenden Nähe zu jedem Menschen.
Am Erstkommunionsfest feiern die Kinder diese Begegnung feierlich das erste Mal. Begleiten wir sie auf ihrem Weg zur Erstkommunion mit unseren guten Gedanken und Gebeten und erinnern wir uns bei jedem Empfang des Heiligen Brotes daran, dass Jesus auch unser Freund sein und bleiben möchte.
Wir freuen uns, diesen Weg mit ihnen und ihren Familien zu gehen.


Daten Erstkommuniongottesdienste 2019

Ostermontag, 22. April: Rieden
Weisser Sonntag, 28. April: Uznach und Ernetschwil
Sonntag, 5. Mai: Schmerikon und Gommiswald


Dieses Angebot richtet sich an Menschen reiferen Alters, selbstverständlich sind auch jüngere Interessierte willkommen.

Langjährige Lebenserfahrung führt zum wachsenden Bedürfnis, sich vertieft mit den Grund-Fragen des Lebens und der Religionen, der Bibel und des Glaubens auseinanderzusetzen. Und die Art des Fragens verändert und intensiviert sich.

Themen

Zur Zeit stehen sieben Themenreihen zur Verfügung

Ziele

An jeweils sieben Matineen versuchen wir ein Thema etwas vertieft zu ergründen und zu bedenken – aus alltagspraktischer, philosophischer, insbesondere aus christlicher und religionswissenschaftlicher Sicht. Dabei können Sie ganz auf die theologische Kompetenz und Bildungserfahrung unserer Referentinnen und Referenten zählen. Sie sind mit Fragen und Problemen im jeweiligen Themenbereich vertraut und vertreten eine ökumenisch offene Theologie.

Da bei Menschen über 60 das berufliche Engagement in der Regel abnimmt und nach der Pensionierung meist ganz entfällt, führen wir unsere Kurse «Theologie 60plus» in Form von Matineen am Vormittag durch. So bleibt nach den Impulsvorträgen und vertiefenden Diskussionen noch immer viel Zeit zum Geniessen des noch jungen Tages.    

Flyer Sieben Matineen
Daten Sieben Matineen in Uznach