Rundum «VertrauensWERT»

Advent und Weihnachten sind für viele Erwachsene enorm geprägt von stimmungsvollen, duftreichen und klangvollen Erinnerungen an die Zeit der Kerzen, welche die dunkle Jahreszeit erhellen. Nicht wenige Eltern sind bemüht, die von ihnen gemachten positiven Erfahrungen, an ihre Kinder weiterzugeben. Manchmal machen sich dabei jedoch auch Hilflosigkeit und Enttäuschungen breit, weil Stimmungen heute im Vergleich zu den Erfahrungen, wie wir sie in unseren Erinnerungen aufbewahrt haben, anders sind. Nicht selten sind jene durch die Jahre reingewaschen worden, sodass die eine oder andere Erfahrung in der Erinnerung strahlender und heller daherkommt, als es die Realität war. Wie dem auch sei, oft wird vor diesem Hintergrund in unserer Gesellschaft ein Wertezerfall beklagt.

Den Menschen von heute etwas zutrauen und vertrauen können

Werden allerdings Jugendliche oder junge Erwachsene nach ihren Werten gefragt, ist eine erstaunliche Kontinuität zu erkennen. Werte, die mit Weihnachten in den Mittelpunkt rücken, sind auch bei der jungen Generation nach wie vor hoch im Kurs: Dankbarkeit, Familiensinn, Gemeinsamkeit, Verlässlichkeit in Beziehungen, Freude, Güte, Friede usw. Nicht zuletzt kommt in einer solchen Aufzählung dem Vertrauen eine wichtige Stellung zu. Vertrauen zu erfahren und Vertrauen zu schenken, bedeutet heutigen Menschen nicht weniger als früheren Generationen.

Weihnachten feiern und das Vertrauen stärken

Darum ist es so wertvoll, dass wir uns jedes Jahr in Erinnerung rufen, was das Leben lebenswert macht. Ja mehr noch, Weihnachten stärkt das Vertrauen in die Kraft all der Werte, die das Leben erleuchten und bestärken. Das ist umso wichtiger, als unsere Welt auch von dunklen Erfahrungen zu berichten weiss. Weihnachten sagt, dass uns Gott in diesen Dunkelheiten nicht allein lässt. Ja, dass er dem menschlichen Leben einen unendlichen Wert zuschreibt, weil er sich für die Welt klein macht. Im Kind in der Krippe gibt er sich ganz aus der Hand und vertraut, dass die Menschen seine Botschaft der Liebe und des Vertrauens verstehen; besser gesagt von diesem Vertrauen ergriffen werden. In diesem Sinn ist die Botschaft von Weihnachten «vertrauensWERT». Weihnachten will keine Verblendung oder Verführung sein und nur kurzfristig vom Dunkel ablenken. Weihnachten sagt: In all der Brüchigkeit des menschlichen Lebens in allem Dunkel und Scheitern bleiben das Licht, die Hoffnung, die Liebe stärkere und unbesiegbare Werte. Darauf gilt es zu vertrauen.


Sakrament der Versöhnung

Die Zeit vor Weihnachten lädt dazu ein, ruhig zu werden, in sich zu gehen, dem Wert des Vertrauens nachzuspüren und sich innerlich neu auszurichten. Eine Möglichkeit dazu bieten die Versöhnungsfeiern.


Versöhnungsfeiern

Samstag, 16. Dezember, 16.30 Uhr, Altersheim Städtli Uznach
Sonntag, 17. Dezember, 10.30 Uhr, Pfarrkirche Schmerikon
Sonntag, 17. Dezember, 19.00 Uhr, Stadtkirche Uznach (mit persönlicher Lossprechung)
Sonntag, 17. Dezember, 19.30 Uhr, Pfarrkirche Ernetschwil
Dienstag, 19. Dezember, 19.00 Uhr, Pfarrkirche Gommiswald
Samstag, 23. Dezember, 18.30 Uhr, Pfarrkirche Rieden


Versöhnungsgespräch

Mittwoch, 20. Dezember, 8.30 Uhr, Stadtkirche Uznach


Eine Million Sterne

Lassen wir die Schweiz leuchten! Kurz vor Weihnachten setzen in der ganzen Schweiz Zehntausende von Kerzen auf öffentlichen Plätzen ein Zeichen der Verbundenheit und des sozialen Zusammenhalts. Die Zahl der Menschen, die sich allein, verloren und ausgegrenzt fühlen, wächst auch in der Schweiz – ob ausgegrenzte Kinder, Jugendliche ohne Arbeitsplatz, Erwerbslose oder ältere Menschen. Armut trifft vor allem Alleinerziehende und Alleinstehende. Darum geht der Erlös der Aktion «Eine Million Sterne» an Hilfsprojekte der Caritas Schweiz für betroffene Familien.


Aktionsorte

Samstag, 16. Dezember, 17.00 bis 20.00 Uhr, Stadtkirche Uznach
Samstag, 16. Dezember, nach dem Gottesdienst um 18.30 Uhr, Rainhalle Rieden


Friedenslicht – «Freude teilen»

Auf Initiative des ORF entzündet jeweils im November ein Kind in der Geburtsgrotte von Bethlehem ein Licht, welches mit dem Flugzeug nach Linz in Österreich gebracht wird. Von dort aus wird das Friedenslicht an über 30 Länder weitergegeben. In diesem Jahr wird das Friedenslicht am Sonntag, 17. Dezember von einer Delegation unserer Seelsorgeeinheit um 17.00 Uhr in Zürich abgeholt. Wer gerne dabei ist, kann sich in Uznach der Delegation mit Markus Frei anschliessen. Treffpunkt am Sonntag, 17. Dezember um 15.30 Uhr beim Bahnhof Uznach. Die offizielle Übergabe hier im Linthgebiet im Rahmen einer schlichten ökumenischen Friedenslichtfeier findet am Freitag, 22. Dezember um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Ernetschwil statt. Die Delegationen, aber auch Privatpersonen aus den Pfarreien und Kirchgemeinden sind herzlich willkommen. Das kleine Licht aus Bethlehem will Menschen motivieren, einen persönlichen und aktiven Beitrag für Dialog und Frieden zu leisten. Der weltumspannende Akt der Solidarität kann Menschen aller Religionen und Hautfarben gerade in der Advents- und Weihnachtszeit verbinden.


Konzerte

vollchorn

Am Samstag, 16. Dezember um 18.30 Uhr gestalten die Sängerinnen und Sänger des vollchorn den Gottesdienst in der Pfarrkirche Rieden. Im Anschluss daran adventliches Konzert.


Musikgesellschaft Schmerikon

Am Sonntag, 17. Dezember um 17.00 Uhr lädt die Musikgesellschaft zu ihrem Konzert ein. Gemeinsam mit dem Uzner Chor «The Fairydusters» gestalten sie ihr Jahreskonzert in der Pfarrkirche Schmerikon.

 

LYRA-Vocal-Ensemble

Am Mittwoch, 20. Dezember um 20.00 Uhr in der Klosterkirche St. Otmarsberg ist das LyraVocalEnsemble aus St. Petersburg zu Gast mit einem Russischorthodoxen Weihnachtskonzert und russischer Folklore. Die konservatorisch ausgebildeten Sängerinnen und Sänger haben es sich zum Ziel gesetzt, alte und neue geistlichrussische Gesänge als Teil der europäischen Kultur einem grösseren Zuhörerkreis zugänglich zu machen.


Ensemble Tessera

Am Freitag, 29. Dezember um 19.00 Uhr im Pfarreizentrum Jodokus Schmerikon gibt das Ensemble Tessera, ein junges Bläserensemble aus der Region Linthgebiet und Toggenburg ein Konzert.


Zum Jahresausklang

Zum Jahresende erklingen am Freitag, 29. Dezember um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Gommiswald bekannte Melodien und Weihnachtslieder. Sybille Diethelm und Theresa Holzhauser singen Duette und werden von Andreas Brassat an der Orgel begleitet.


Alle Konzerte Eintritt frei – Kollekte.

 


JA zur Vereinigung der Kirchgemeinden

In den Kirchgemeinden Schmerikon, Uznach und Gommiswald fand am 26. November 2017 die Grundsatzabstimmung über die Vereinigung der drei Kirchgemeinden statt. An der Abstimmung haben sich total 1‘269 Stimmberechtigte beteiligt. Dies ergibt bei insgesamt 6‘622 Stimmbürgern eine Beteiligung von 19.2%.
Alle drei Kirchgemeinden haben sich für die Vereinigung ausgesprochen. Die Kirchenverwaltungsräte freuen sich, dass somit ein weiterer wichtiger Schritt zur Vereinigung der drei Kirchgemeinden erfolgreich getan wurde.
In Schmerikon haben 270 Stimmberechtigte zugestimmt und 99 abgelehnt. In Uznach waren 458 JA-Stimmen und 35 NEIN-Stimmen. Die Gommiswalder haben mit 365 JA zu 42 NEIN zugestimmt.
Auf Grund dieses erfreulichen Resultates werden die Kirchenverwaltungsräte nun den Vereinigungsvertrag ausarbeiten. Dieser gelangt an den einzelnen Bürgerversammlungen vom Frühjahr 2018 zur Vorlage. Auf die neue Amtsdauer ab 1.1.2020 wird ein Kirchenverwaltungsrat für die neue Katholische Kirchgemeinde Obersee zu wählen sein.
Die Kirchenverwaltungsräte von Schmerikon, Uznach und Gommiswald danken allen herzlich für die Stimmabgabe und freuen sich auf die gemeinsame Zukunft.

Kirchgemeinden können fusionieren


Erstkommunion 2018 – Gottes schönste Melodie

Ein Lied oder eine Melodie die uns «nachläuft», das kennen wir alle …
Täglich hören wir Musik: zu Hause, unterwegs, beim Autofahren, im Einkaufszentrum, im Restaurant oder an der Bar. Vielleicht spielen wir sogar selber ein Instrument oder sind Mitglied in einem Chor. Musik begleitet unser Leben. Musik berührt unsere Seele. Musik spiegelt unsere Gefühle. Musik weckt unsere Lebensgeister oder lässt uns in Erinnerungen schwelgen. Musik verbindet Menschen über Landesund Konfessionsgrenzen hinaus.
Manche Musik öffnet unsere Seelen und lässt uns das Göttliche erahnen. Wir werden hineingenommen in die himmlischen Klänge und fühlen uns Gott immer näher. Dieses Gefühl der Gottesnähe sollen auch die Erstkommunionkinder unserer Seelsorgeeinheit spüren, wenn sie sich im kommenden Schuljahr unter dem Thema «Gottes schönste Melodie» auf den Empfang des heiligen Brotes – den Leib Christi – vorbereiten. Wir wollen uns gemeinsam mit ihren Familien auf den Weg machen, um die Melodien Gottes in der Welt zu hören, denn, wie es in einem «Wegwort» der Bahnhofkirche Zürich heisst: «Wir sind alle Instrumente Gottes.»

Der Atem Gottes
Wie der erste Mensch
durch Gottes Atem lebendig wurde,
werde ich durch seine Kraft
neu geboren.

Ich bin ein Instrument Gottes.
Ich will meinen Zweck nicht verfehlen,
indem ich an einem Nagel
an der Wand hänge
oder im Instrumentenkoffer verstumme.
Ich will mich brauchen lassen.
Ich möchte klingen
für andere und mit anderen.
Von Gottes Geist erfüllt
spiele und singe ich
meine Lebensmelodie.
Der gleiche Atem weht
in jedem Menschen.
Zusammen lassen wir uns bewegen
zu einem vielstimmigen Chor.
Zusammen brennen wir für das,
was uns begeistert.


Das Weg-Wort – Werktagsgedanken aus der Bahnhofkirche Zürich


Wir sind alle dazu aufgerufen, immer wieder neue Melodien im gemeinsamen Feiern, im Lob Gottes, und im Hören und Weitergeben der Botschaft Jesu zu hören und zu spielen. Wir freuen uns mit den Erstkommunionkindern und ihren Familien diesen Weg zu gehen und dabei immer neue Melodien zu entdecken.


Daten Erstkommuniongottesdienste

Ostermontag, 2. April 2018 in Rieden
Weisser Sonntag, 8. April 2018 in Uznach und Ernetschwil
Sonntag, 15. April 2018 in Schmerikon und Gommiswald


Beicht- und Versöhnungsgespräch

Das monatliche Angebot für ein Beicht- und Versöhnungsgespräch in der Stadtkirche Uznach wurde mangels Nachfrage aufs neue Jahr eingestellt. Weiterhin besteht aber die Möglichkeit, ein solches Gespräch mit Pfarrer Michael Pfiffner zu vereinbaren. Ebenfalls bietet die Abtei St. Otmarsberg in Uznach jeden Samstag von 10.00 bis 11.00 Uhr Beichtgelegenheiten in der Klosterkirche an.