Schuld & kraftvolle Versöhnung

Speziell gestaltetes Hungertuch für die Seelsorgeeinheit

Das Fastentuch oder auch Hungertuch, welches lateinisch «velum quadragesimale», das «Tuch der 40 Tage» heisst, verhüllte ursprünglich in der Fastenzeit (Quadragesima) in den Kirchen die bildlichen Darstellungen Jesu, in der Regel das Kruzifix. Es entstand aus dem jüdischen Tempelvorhang, der im Neuen Testament im Zusammenhang mit dem Kreuzestod Jesu mehrfach erwähnt wird und das Allerheiligste verbarg.
Heute werden die Hungertücher nicht mehr vorrangig zum Verhüllen gebraucht, sondern als Meditationsbilder gestaltet. Künstler aus aller Welt werden von den Hilfswerken jeweils damit beauftragt, ihre Gedanken zu einem oder mehreren Themen des Glaubens, der Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung bildhaft darzustellen. In unserer Seelsorgeeinheit wurde entschieden, in der diesjährigen Fastenzeit für einmal nicht das offizielle Hungertuch aufzuhängen, sondern eine Künstlerin aus unseren Reihen damit zu beauftragen, ihre Gedanken zu einem Thema des Glaubens in einem Bild darzustellen.
An der Klausurtagung im Herbst wurde das Thema «Schuld und Versöhnung» bei den Kirchenverwaltungs- und Pfarreiräten thematisiert. Es stellte sich heraus, dass diese Thematik in unserer Gesellschaft fast tabuhaft behandelt wird und doch jede und jeden irgendwie betrifft. Der Gedanke lag nahe, einmal mit einem Hungertuch dieses weite und doch wichtige Thema aufzugreifen.


Künsterlin lebt in Uetliburg

Die Malerin und Künstlerin Heidi Käsermann aus Uetliburg hat auf die Anfrage des Seelsorgeteams schnell und positiv reagiert. In den letzten Dezembertagen und den ersten Januarwochen erstellte sie jenes Bild, das unsere Kirchen in der Fastenzeit zieren wird. Einst war Heidi Käsermann Hostess bei der Swissair, dann Polizistin am Flughafen Kloten und schliesslich Übersetzerin bei Polizei und Bezirksanwaltschaften. Heute arbeitet sie, mittlerweile pensioniert, immer noch aushilfsweise als Betreuerin bei der Stiftung Balm. Und sie leitet als Künstlerin Kurse und malt selber Bilder. Für sie bedeutet das Malen ruhig zu werden und zu beobachten. Im Gegensatz zur Fotografie kann sie malen, was sie sieht oder – besser gesagt – sehen will. Es gibt in diesem Sinn kein Richtig oder Falsch. So ist auch ihr Hungertuch zu deuten. Es sind ihre Gedanken zum Thema «Schuld und Versöhnung», die sie mit den Kirchgängerinnen und Kirchgängern teilt, damit sie auch in ihnen Gedanken und Ideen zu diesem Thema wecken. Wir dürfen gespannt sein …


Fastenopferprojekt

Werde Teil des Wandels

Das Motto der diesjährigen ökumenischen Kampagne von Fastenopfer, Brot für alle, in Zusammenarbeit mit «Partner sein», ist auf den ersten Blick nicht so leicht verständlich. Zwei Worte lassen uns aber dem Gedanken der Aktion näher kommen: Teil und Wandel.
Dass sich in der Welt vieles wandeln, ändern soll, ist klar. Nur so kann sie für alle Geschöpfe auch in Zukunft sicheren Lebensraum und Heimat sein. Aber was kann ich als einzelne Person schon dazu beitragen? Was kann ich schon am Weltgeschehen ändern? So fragen wir uns und legen dann resigniert die Hände in den Schoss. Ich bin Teil dieser Welt, passiv und aktiv. Das Schicksal der Menschen, die Ausbeutung und Zerstörung der Natur betreffen auch mich. Ich kann mich aber aktiv am Wandel der Welt beteiligen, indem ich im Kleinen, bei mir selber beginne, meine kleine Welt zu verändern. Der Fastenkalender gibt dazu viele Ideen: «Für eine bessere Welt biete ich: Genügsamkeit, Fürsorge, Demut, Toleranz, Liebe, Respekt, Mut, Solidarität, Zuversicht, Kooperation, Elan …» Und was bieten Sie?
Teil des Wandels können Sie auch werden, indem Sie das Fastenopfer-Projekt unserer Seelsorgeeinheit unterstützen.


Senegal: Mit gemeinsamen Initiativen die Schuldenspirale durchbrechen

Ziel des Projekts ist es, dass sich die senegalesischen Dorfgemeinschaften trotz schwindender Ressourcen selber helfen.
Die Bevölkerung Senegals – 80 Prozent sind in der Landwirtschaft tätig – leidet unter dem Klimawandel und zunehmender Wüstenbildung. Doch die Ernährungssituation wird immer prekärer: Mit dem Klimawandel regnet es unregelmässig und tendenziell weniger – selbst im Tal des Flusses Senegal. Ein Viertel der ländlichen Haushalte hat während der jährlichen Knappheitsperiode zu wenig zum Essen. Die Bauernfamilien sind unter Druck, mehr zu produzieren. Dabei geraten sie oft in eine Schuldenspirale bei Agrarfirmen, weil sie immer mehr Pestizide, Dünger und spezialisiertes Saatgut kaufen müssen.
Um Hunger und Armut zu entgehen, sind innovative Ansätze gefragt. Im Zentrum des Programms stehen mehr als 800 Solidaritätskalebassen, in welche die Gruppenmitglieder – mehr als vier Fünftel Frauen – regelmässig anonym und freiwillig Geld einlegen. Damit können sie sich ohne hohe Zinsen in Notlagen gegenseitig aushelfen.
Gleichzeitig werden sie dabei unterstützt, gemeinsam zusätzliche Felder zu bewirtschaften und mehr Nahrung zu produzieren. Wichtige Grundlage dafür ist lokales Saatgut für Hirse und Mais.
Gemeinsame Grosseinkäufe von Speiseöl oder Seife schonen zusätzlich den Geldbeutel und stärken den Unternehmungsgeist der Frauen. Um Konflikte im Land zu vermeiden, unterstützt Fastenopfer betroffene Familien darin, ihre Ansprüche zu verteidigen und friedliche Lösungen zu finden.
Was mit der Unterstützung des Projekts erreicht werden soll:
• Die jährliche Knappheitsperiode kann durch gemeinsames Handeln deutlich besser bewältigt werden.
• Die Mitglieder arbeiten mit lokalem Saatgut, das an veränderte klimatische Bedingungen angepasst ist, um die genetische Vielfalt zu bewahren.
• Die Gruppen kennen ihre Rechte und wissen, wie sie diese einfordern können.
NB: Eine Kalebasse ist ein zur Aufbewahrung und zum Transport von Flüssigkeiten bestimmtes Gefäss, das aus der ausgehöhlten und getrockneten Hülle des Flaschenkürbisses, der Kalebasse, hergestellt wird.

Einzug Fastenopfer

Das Fastenopfer wird am 5. Fastensonntag, 17./18. März und am Palmsonntag, 24./25. März in den Gottesdiensten eingesammelt.


Firmweekend

Zur Vorbereitung auf die Firmung werden sich die jungen Erwachsenen, welche seit Herbst auf dem Firmweg sind, in zwei Gruppen zu je einem Wochenende in Niederuzwil treffen. Die eine Gruppe wird am Samstag/Sonntag, 24./25. Februar ins Jugendhaus «Löchli» reisen, wo sie ein abwechslungsreiches Programm erwartet. In der Tradition der Kirche werden dem Heiligen Geist sieben Gaben zugeschrieben. Es sind dies die Gaben der Weisheit, der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis, der Stärke, der Frömmigkeit und der Gottesfurcht. Genauso, wie durch abstrakte Verkehrszeichen reale Situationen bezeichnet werden, so sind auch die alten Glaubensbegriffe auf reale Situationen des Lebens zu beziehen. Was diese Wörter aus der Tradition der jungen Generation sagen können, wird am Wochenende Thema sein. Unter dem Motto «Sign the Way» wird es da gemeinsam einiges zu entdecken geben.


Weltgebetstag

«Gottes Schöpfung ist sehr gut.» Dies ist der Titel, den die Frauen aus Surinam für die diesjährige Liturgie auswählten. Sie erheben die Stimme, um uns daran zu erinnern, dass wir Menschen Verwaltende der Schöpfung Gottes sind, verpflichtet, dafür Sorge zu tragen. Am Schluss des ersten Schöpfungsberichts heisst es: «Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.» Sorge tragen zu unserem Planeten, zum Wasser von der Quelle bis zu den Meeren, einem Gut, das wir in unserem Land im Gegensatz zu vielen anderen Gegenden noch ausreichend haben, zu der Luft, ohne die nichts am Leben bleibt, den Pflanzen, die uns ernähren und beschützen, ganz besonders aber zu unseren Mitmenschen bei uns und überall auf der Erde.
Surinam hat eine lange und abwechslungsreiche Geschichte, die bis auf 3000 vor Christus zurückgeht, als der Indiostamm der Arawak das Gebiet besiedelte. Es folgten die Kariben und viele andere Stämme. Christoph Kolumbus entdeckte 1498 die Küste. Surinam wurde englische, dann niederländische Kolonie. Lange Zeit wurden für die Arbeit auf den Plantagen Sklaven und Sklavinnen aus Afrika ins Land gebracht, später Menschen aus verschiedenen niederländischen Kolonien in Asien. 1975 wurde Surinam unabhängig.
Die Landessprache von Surinam ist auch heute noch Niederländisch, daneben wird vor allem die Kreolsprache Sranan-Tongo gesprochen. Lassen wir uns hineinnehmen in die Gemeinschaft der Frauen in Surinam, hören wir auf ihre Freuden und Sorgen. Im Gebet und in der Sorge für die Schöpfung sind wir miteinander verbunden.
Weltgebetsfeiern in unserer Seelsorgeeinheit sind:
        Freitag, 2. März: 19.00 Uhr, Schmerikon Pfarrkirche
                                         19.00 Uhr, Uznach Stadtkirche
                                         19.00 Uhr, Rieden Pfarrkirche


Rosenaktion

Am Samstag, 10. März werden Fairtrade-Rosen aus afrikanischen Blumenfarmen zu einem symbolischen Preis von Fr. 5.– das Stück verkauft. Jugendliche aus unseren Pfarreien verkaufen sie an verschiedenen Plätzen:
Uznach:              Linth-Park, Frohsinn-Center, Post und Städtli
Ernetschwil:     Schulkinder verkaufen die Rosen an den Haustüren
Gommiswald:  Bäckerei Huber


Krankensalbung

Gott schenkt im Sakrament der Krankensalbung die Zusage, dass er auch dann mit uns ist, wenn der Lebensweg beschwerlich ist. An folgenden Daten wird in unserer Seelsorgeeinheit die Krankensalbung gespendet:
Samstag, 3. März
        16.30 Uhr, Uznach Altersheim Städtli
        18.30 Uhr, Rieden Pfarrkirche
Sonntag, 4. März
        07.45 Uhr, Uznach Kreuzkirche
        10.30 Uhr, Uznach Stadtkirche
        10.30 Uhr, Gommiswald Pfarrkirche
Dienstag, 6. März
        09.00 Uhr, Schmerikon Pfarrkirche
Samstag, 10. März
        16.30 Uhr, Schmerikon Pension Obersee


 Versöhnung

Versöhnungsweg, Versöhnungsfeiern und die Beichtgelegenheit bieten eine gute Vorbereitung auf das Osterfest. Das eigene Leben überdenken, Gott um Vergebung und um Hilfe für einen Neuanfang bitten.


Versöhnungsweg

Der Versöhnungsweg ist von Montag, 12. bis Freitag, 23. März in der Stadtkirche Uznach tagsüber offen für Besuche. Am Freitag, 16. März besteht von 19.00 bis 20.00 Uhr in der Stadtkirche die Möglichkeit zum Beicht-/ Versöhnungsgespräch mit Absolution.


Versöhnungsfeiern

Samstag, 17. März, 16.30 Uhr, Schmerikon Pension Obersee und Uznach Altersheim Städtli
Dienstag, 20. März, 19.00 Uhr, Gommiswald Pfarrkirche mit Lossprechung
Mittwoch, 21. März, 19.00 Uhr, Rieden Pfarrkirche
Palmsonntag, 25. März, 17.00 Uhr, Schmerikon Pfarrkirche


Firmweggebet

Am Montag, 19. März um 20.00 Uhr findet in der Pfarrkirche Gommiswald ein Firmweggebet für Eltern, Grosseltern und Freunde der Jugendlichen des Firmweges statt. Ein zusätzliches Firmweggebet findet am Dienstag, 20. März ebenfalls um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche Schmerikon statt.


Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen im Pflegezentrum Linthgebiet

Unsere lieben Verstorbenen bleiben in unserem Gedächtnis. Wir bleiben mit ihnen über den Tod hinaus in Verbindung. In Erinnerung an sie, besonders an jene, von denen in letzter Zeit im Pflegezentrum Abschied genommen werden musste, sind Angehörige, Bekannte, Freunde oder Menschen, welche die Verstorbenen auf ihrem letzten Weg begleitet haben, am Montag, 26. März um 18.30 Uhr zu einer Gedenkfeier ins Pflegezentrum Uznach eingeladen. Mit religiösen Symbolen und Musik, mit besinnlichen Texten und Gebeten denken wir an unsere Verstorbenen.


Unser Ostermotto: «aufleben»

Aufleben statt abtöten

Sie wollten ihn abtöten: Jesus, der dem Leben neue Impulse einhauchte, neue Lebensmöglichkeiten aufzeigte: er holte die Ausgeschlossenen in die Mitte, gab den Sündern neue Chancen, heilte Menschen von ihrer Lähmung, von ihrer Blindheit oder von der Taubheit und wies den Mächtigen klar ihre Grenzen auf. Die führenden Leute wollten dies abtöten, weil sie Angst hatten vor dem, was da neu auflebte und liessen Jesus kreuzigen. Aber die Kraft des Lebens und die Kraft der Liebe lässt sich nicht abtöten. Die Kraft des Heiligen Geistes lässt auch dort Neues aufleben, wo alles verloren und abgetötet scheint. Das ist das Erlebnis der Auferstehung, das die Jünger bezeugten.

Neu aufleben wie eine Taube

Auf dem diesjährigen Hungertuch unserer Seelsorgeeinheit sehen wir die weisse Taube, die sich aufschwingt zu neuem Leben. Die Kraft der Osterbotschaft will auch mich aufleben lassen in dem Land, in dem ich lebe und mit den Menschen, mit denen ich in der Nachbarschaft wohne. Die Linien des Lebens erwachsen aus unserer Welt hier und jetzt. Auch hier erleben Menschen bedrückende Situationen, die ihr Leben abtöten. Sie brauchen die Kraft jener Veränderung, die sie neu aufleben lässt. Wir brauchen den Ausdruck: «Sie (oder er) ist neu aufgelebt». Wir denken dabei an Menschen, die aus einer wahrlich abtötenden Situation befreit wurden. Eine solche Befreiung kann sein, wenn sich ein neues Betätigungsfeld eröffnet, oder wenn eine Versöhnung stattfinden konnte. Wir erleben auch, dass Menschen neu auflebten, nachdem sie sich von einer einengenden beruflichen oder partnerschaftlichen Bindung lösen konnten. Nicht immer führt das Licht der Versöhnung zu einer Umarmung, sondern es kann auch zu den klaren Linien der Abgrenzungen führen. Die Linien, die das Bild durchziehen, trennen die verschiedenen Bereiche des Lebens, gleichzeitig werden sie dadurch aber auch verbunden. Die auflebende Taube fliegt einer solchen Linie entlang hin zum Leben, hin zu den Menschen und hin zum Bild, das uns zeigt, dass auch gegensätzliche Bereiche des Lebens zusammengehören und erst so eine Einheit bilden.


Angebote in der Karwoche besonders für Familien

Familiengottesdienst mit Fusswaschung

Am Donnerstag, 29. März um 18.00 Uhr wird in der Pfarrkirche Ernetschwil ein gemeinsamer Familiengottesdienst mit Fusswaschung zusammen mit den Erstkommunionkindern aus der ganzen Seelsorgeeinheit gefeiert.


Familien-Kreuzweg

Alle Pfarreiangehörigen, besonders Familien mit Kindern sind am Karfreitag, 30. März zu einem besinnlichen Stationenweg des Leidens Jesu eingeladen.
Die Pfarreien treffen sich zum Abschluss in der Stadtkirche Uznach zu einer gemeinsamen Andacht. Anschliessend sind alle zum Suppenzmittag ins Begegnungszentrum Uznach eingeladen.
Für den Weg nach Uznach gibt es zwei Möglichkeiten.
Längere Variante:
09.15 Uhr Treffpunkt: Pfarrkirche Gommiswald
10.00 Uhr Pfarrkirche Ernetschwil
Postautoverbindungen:
08.41 Uhr Schmerikon, Bahnhof
08.48 Uhr Uznach, Bahnhof
Kürzere Variante:
10.00 Uhr Treffpunkt: Postautohaltestelle Uznach, St. Josef
Von dort führt der Weg zur Station am Bach und weiter zur Stadtkirche Uznach.
Postautoverbindungen:
09.57 Uhr Schmerikon, Bahnhof
09.49 Uhr Uznach, Bahnhof
11.45 Uhr Abschluss in der Stadtkirche Uznach
12.15 Uhr Suppenzmittagim Begegnungszentrum Uznach. Rückfahrt individuell mit den öffentlichen  Verkehrsmitteln. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Innehalten am Karfreitag

Nebst der Möglichkeit an einer Karfreitagsliturgie teilzunehmen, möchten wir in unserer Seelsorgeeinheit eine zusätzlich Form der Besinnung anbieten. Um sich die Inhalte des Karfreitags für sich persönlich bewusst zu machen und wirken zu lassen, laden wir am Karfreitag, 30. März um 17.00 Uhr zum Innehalten in die Pfarrkirche Ernetschwil ein.
Dieses Innehalten lässt sich gut mit einem Spaziergang verbinden. Mit Musik und kurzen Texten wird in einer etwa 20-minütigen Andacht an den Kreuzweg Jesu erinnert. Danach sind alle eingeladen in einem offenen Rahmen und individuell gesetzten Ende (bis max. 18.00 Uhr) an Stationen selbst zu verweilen oder am Kreuz eigene Gebetsanliegen mit dem Entzünden einer Kerze zu deponieren.


Eheseminar Linth

«Der Tag hat uns gut getan, weil wir uns in aller Ruhe für uns selber Zeit nehmen konnten, um persönliche Fragen rund um unsere Partnerschaft und Trauung vertieft anzuschauen. Im Hochzeitsvorbereitungsstress geht das sonst fast ganz unter und man vergisst, worum es eigentlich geht», so lautete die Rückmeldung einer Teilnehmerin am Impulstag für angehende Ehepaare.
Im Auftrag des Dekanates Uznach bieten Jürg und Ursula Wüst-Lückl schon seit zehn Jahren diese Impulstage zur Vorbereitung auf die kirchliche Trauung im Pfarreizentrum Gommiswald an. Jeweils ein Impulstag wird ökumenisch zusammen mit Pfarrer Martin Jud aus Eschenbach angeboten. Konkret kann der Impulstag im neuen Jahr von Paaren in der Trauvorbereitung an den folgenden Daten besucht werden:
Sonntag, 11. März oder Sonntag, 22. April, jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr.
Die Anmeldung erfolgt online über die Homepage des Bistums «Ja ich will», wo noch weitere Daten und Orte für Impulstage veröffentlicht sind: kirchlich-heiraten.ch
Zudem kann über diese Homepage auch eine App abonniert werden, die auf dem Smartphone Impulse und wertvolle Tipps für die Vorbereitung auf die Hochzeit bereit hält.


Erstkommunion 2018 – Gottes schönste Melodie

Ein Lied oder eine Melodie die uns «nachläuft», das kennen wir alle …
Täglich hören wir Musik: zu Hause, unterwegs, beim Autofahren, im Einkaufszentrum, im Restaurant oder an der Bar. Vielleicht spielen wir sogar selber ein Instrument oder sind Mitglied in einem Chor. Musik begleitet unser Leben. Musik berührt unsere Seele. Musik spiegelt unsere Gefühle. Musik weckt unsere Lebensgeister oder lässt uns in Erinnerungen schwelgen. Musik verbindet Menschen über Landesund Konfessionsgrenzen hinaus.
Manche Musik öffnet unsere Seelen und lässt uns das Göttliche erahnen. Wir werden hineingenommen in die himmlischen Klänge und fühlen uns Gott immer näher. Dieses Gefühl der Gottesnähe sollen auch die Erstkommunionkinder unserer Seelsorgeeinheit spüren, wenn sie sich im kommenden Schuljahr unter dem Thema «Gottes schönste Melodie» auf den Empfang des heiligen Brotes – den Leib Christi – vorbereiten. Wir wollen uns gemeinsam mit ihren Familien auf den Weg machen, um die Melodien Gottes in der Welt zu hören, denn, wie es in einem «Wegwort» der Bahnhofkirche Zürich heisst: «Wir sind alle Instrumente Gottes.»

Der Atem Gottes
Wie der erste Mensch
durch Gottes Atem lebendig wurde,
werde ich durch seine Kraft
neu geboren.

Ich bin ein Instrument Gottes.
Ich will meinen Zweck nicht verfehlen,
indem ich an einem Nagel
an der Wand hänge
oder im Instrumentenkoffer verstumme.
Ich will mich brauchen lassen.
Ich möchte klingen
für andere und mit anderen.
Von Gottes Geist erfüllt
spiele und singe ich
meine Lebensmelodie.
Der gleiche Atem weht
in jedem Menschen.
Zusammen lassen wir uns bewegen
zu einem vielstimmigen Chor.
Zusammen brennen wir für das,
was uns begeistert.


Das Weg-Wort – Werktagsgedanken aus der Bahnhofkirche Zürich


Wir sind alle dazu aufgerufen, immer wieder neue Melodien im gemeinsamen Feiern, im Lob Gottes, und im Hören und Weitergeben der Botschaft Jesu zu hören und zu spielen. Wir freuen uns mit den Erstkommunionkindern und ihren Familien diesen Weg zu gehen und dabei immer neue Melodien zu entdecken.


Daten Erstkommuniongottesdienste

Ostermontag, 2. April 2018 in Rieden
Weisser Sonntag, 8. April 2018 in Uznach und Ernetschwil
Sonntag, 15. April 2018 in Schmerikon und Gommiswald


Beicht- und Versöhnungsgespräch

Das monatliche Angebot für ein Beicht- und Versöhnungsgespräch in der Stadtkirche Uznach wurde mangels Nachfrage aufs neue Jahr eingestellt. Weiterhin besteht aber die Möglichkeit, ein solches Gespräch mit Pfarrer Michael Pfiffner zu vereinbaren. Ebenfalls bietet die Abtei St. Otmarsberg in Uznach jeden Samstag von 10.00 bis 11.00 Uhr Beichtgelegenheiten in der Klosterkirche an.